Der Karsamstag ist der letzte Tag der Karwoche und der zweite Tag des Österlichen Triduums. Auf ihn folgt der Ostersonntag. Der Karsamstag (althochdeutsch "kara" = Klage, Kummer, Trauer) wird regional auch als Ostersamstag, Ostersonnabend, Karsonnabend oder Stiller Samstag bezeichnet.
Der Karsamstag ist der Tag, an dem die Kirche der Grabesruhe Christi gedenkt und mit Fasten und Gebet seine Auferstehung erwartet. An diesem Tag können keine Sakramente gefeiert werden, die mit Festfreude verbunden sind, insbesondere keine Eucharistiefeier. Das Bußsakrament und die Krankensalbung können gespendet werden. Die Heilige Kommunion wird nur als Wegzehrung (Sterbekommunion) gereicht.
Am Karsamstag bereitet man sich mit dem Osterfasten auf das Hochfest Ostern vor. Der Karsamstag endet mit dem Beginn der Feier der Osternacht, die als Nachtwache bereits zur Liturgie des Ostersonntags gehört. (Quelle: Wikipedia, Lizenz: CC-A/SA)