Am 31. August 2012 erreicht der Mond seine maximale Helligkeit und wird deshalb als Vollmond bezeichnet. Da dieser Vollmond der zweite im August 2012 ist, wird er auch Blue Moon genannt. Ein Blue Moon ist landläufig die Bezeichnung für einen zweiten Vollmond innerhalb eines Monats.
Dies passiert in 100 Jahren etwa 41 Mal - im Durchschnitt rund alle 2,5 Jahre, naturgemäß am häufigsten in den Monaten mit 31 Kalendertagen. Dagegen kann es vorkommen, dass im Februar überhaupt kein Vollmond stattfindet, wie beispielsweise in den Jahren 1999, 2018 und 2037. In diesen Jahren gibt es einen Blue Moon sowohl im vorangehenden Januar als auch im nachfolgenden März.
Die Helligkeit des Vollmonds schwankt aufgrund der elliptischen Umlaufbahnen von Erde und Mond. Ist die Erde der Sonne besonders nahe (Perihel) und zugleich der Mond an seinem erdnächsten Punkt (Perigäum), so ist der Vollmond etwa 22 Prozent heller als im umgekehrten Fall, wenn beide Entfernungen maximal sind.
Vollmond ist definiert als der Zeitpunkt, an dem Sonne und Mond in Opposition zueinander stehen, also von der Erde aus gesehen in entgegengesetzten Richtungen. Der Mond befindet sich dabei meist geringfügig über oder unter der Ebene der Erdumlaufbahn (Ekliptik). Liegt er zu diesem Zeitpunkt genau in Höhe der Ekliptik, findet eine Mondfinsternis statt.
Der Gegensatz zum Vollmond ist Neumond, wenn der Mond zwischen Sonne und Erde steht. In diesem Fall kann es zu einer Sonnenfinsternis kommen.
Es gibt keine einzige wissenschaftliche Studie, die einen Einfluss des Mondes, zum Beispiel auf Geburten, Unfälle, Operationskomplikationen, Selbstmorde und dergleichen ergeben hat. Dagegen gibt es aber mehrere Studien, die solche behaupteten Einflüsse widerlegen. Allerdings achten manche Menschen, z.B. in der Land- und Forstwirtschaft, seit alters her darauf, dass bestimmte Arbeiten in der Natur in der "richtigen" Mondphase erledigt werden.
Im Tierreich wird der Mond hingegen für unterschiedliche Zwecke genutzt: So wird der Stand des Mondes von Zugvögeln und einigen Arten nachtaktiver Insekten zur Navigation genutzt. Bei manchen Arten der Ringelwürmer, Krabben und Fische ist das Fortpflanzungsverhalten sehr eng an den monatlichen Phasenwechsel des Mondes gekoppelt. (Quelle: Wikipedia, Lizenz: GNU FDL)